Antikapitalistischer Block – 1. Mai Demo

Bei Streik-Demos, die am 1.Mai 1886 in Chicago begannen, um einen 8-Stunden-Tag statt einem 12-Stunden-Tag zu erkämpfen, wurden drei Teilnehmende von Polizist*innen getötet. In den darauf folgenden Ausschreitungen wurden 12 weitere Arbeiter*innen getötet.
Der Staat nahm dies zum Anlass, um vier Streikführende trotz fehlender Beweise zum Tode zu verurteilen.
Seitdem hat sich viel verändert. Das grundsätzliche Problem des Privatbesitzes an Produktionsmitteln, einem Zwang zur Arbeit und einer Verwertungslogik bleiben aber bestehen.
Aus dieser Ungerechtigkeit ergeben sich ungleiche Machtverhältnisse, die sich im Klimawandel, unter dem vor allem der globale Süden leidet, in unbezahlbaren Mieten, vor allem für präker Beschäftigte, in einer generellen Ausbeutung von Arbeiter*innen oder in einer sexistischen Verteilung von Care-Arbeit manifestieren.
Diesen Machtverhältnissen müssen wir kämpferisch etwas entgegengesetzen. Sie können nicht durch sozialpartnerschaftliche Verhandlungen und Reformen, sondern nur durch soziale Kämpfe und Streiks aufgelöst werden.
Deshalb gilt: Der 1.Mai bleibt kämpferisch! Der 1. Mai bleibt antikapitalistisch!
Kommt zum Antikapitalistischen Block auf der 1.Mai-Demo um 10 Uhr auf dem Schulhof des Theodorianums!

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